Filmographie

Zwischen 2004 und 2017 schrieb ich für 10 Kurz-Spielfilme Drehbuch und führte Regie. “Evelyn und die Profis” lief zuletzt im August 2016 im rbb. “URSUS 3″, der letzte Teil meiner Trilogie über die Berliner Bären, wurde 2017 erstmals aufgeführt. Teil 1, der Kurzfilm “URSUS BERLINENSIS – Die Bären von Berlin”, lief zwischen 2011 bis 2014 mehrmals auf der Leinwand – auch im australischen Melbourne – und wurde im Fernsehen gezeigt.

Den Denkmalsfilm “Kuss ohne Ende” konnte man von Januar 2012 bis Oktober 2014 – 7 Tage, 24 Stunden – im Berliner Tiergarten besichtigen. Im Januar 2017 wurde er erneut eingesetzt. Er war zudem von Juni bis Dezember 2015 im Deutschen Historischen Museum zu sehen und 2016 im Museum für Kunst und Kultur in Münster und ist auch online hier.

Mein einstündiges Feature “BÄRENMÄNNER” wurde im Dezember 2015 im Schwulen Museum Berlin präsentiert. Mehr dazu hier.

Im Juli 2016 feierte meine 70-minütige Dokumentation über eine Irrenhouse-Nacht mit Nina Queer “FICKI FICKI AUA AUA – DER FILM” Premiere im Kino International. Zum Trailer hier.

“URSUS 3” (2017)

Bildschirmfoto 2017-06-21 um 11.57.03

“URSUS 3″, bei dem wieder Altbekannte wie Tobias Zander, Ricardia Bramley, Philippe Tibbal, Nina Queer, Ingo Gust und Bastian Wyink neben spannenden Neuentdeckungen wie Sophie Reichert vor der Kamera standen, wurde 2017 zusammen mit den Vorgängern als Trilogie in der “Kohlenquelle” und während der Irrenhouse-Party von Nina Queer gezeigt.

“URSUS 2 – Die Berliner Bären sind zurück” (2014)

URSUS2_Filmstill3_2014

Die Fortsetzung des Bären-Komödie mit dem Titel “URSUS 2 – Die Berliner Bären sind zurück” lief bei der 22. Ausgabe des Filmfestivals ContraVision. im Frühjahr 2014 zeigte das zweitälteste Kurzfilmfestival Berlins im Kino Central 70 Filme aller Genres aus aller Welt. Das Filmfestival ContraVision zeigte URSUS 2 beim Berlinale-Asyl im Freien Museum Berlin im Frühjahr 2015. “URSUS 2” lief zusammen mit “URSUS 1″ im August 2015 beim kiezkieken Festival 2015 im Berliner Kino ZUKUNFT am Ostkreuz. Beim Frech-Frivolen Filmfestival 2015 in Berlin belegte er den 3. Platz.

URSUS2_Filmstill1_2014

“URSUS BERLINENSIS – Die Bären von Berlin” (2011)

"Ursus berlinensis" (Szenenfoto mit Zander, Gust & Siebörger)
Mein Kurzfilm “URSUS BERLINENSIS – Die Bären von Berlin” mit Tobias Zander, Ingo Gust und Nina Queer u.a. wurde Ende 2011 im Zeiss-Großplanetarium im Rahmen des Festivals “kiezkieken” gezeigt und errang dort den 1. Platz unter den Prenzlauer-Berg-Filmen. Hier gibt es einen Veranstaltungsbericht dazu.

“URSUS BERLINENSIS” lief im Herbst 2011 in der Bar “Zum Schmutzigen Hobby” und in der Bar “Bärenhöhle”. Im Februar 2012 wurde er in der Kurzfilmreihe “kurz gesehen” im Berliner Lichtblick Kino gezeigt. Und im März 2012 erhielt er auf dem Thüringer Landesfilmfestival in Jena den Sonderpreis “Humorvollster Film”. Weitere Vorführungen gab es im April 2012 in der Bar “Geist im Glas” in Berlin-Neukölln (Premiere der englischsprachigen Fassung), im Mai 2012 beim Bundesfilmfestival des Verbands der Filmautoren im bayerischen Straubing (Silbermedaille), und im Juni 2012 auf dem Xposed-Festival im Eiszeitkino in Berlin-Kreuzberg. Im September 2012, wurde der Kurzfilm im Rahmen experimentdays in der Berliner Ufa-Fabrik gezeigt. Er lief im November 2012 drei Mal beim Kurzfilmfestival “interfilm” und wurde Ende 2012 im MDR-Fernsehen gezeigt.

Den 1. Preis in der Kategorie “National”, den Publikumspreis sowie den BDFA-Preis “Gold” erhielt der Film bei der 39. Eule, dem Satire-Filmfestival “Eulenspiegeleien” Anfang 2013 in Berlin-Adlershof. Bear Watch DOWN UNDER: Der Film wurde Ende Januar 2013 auf einem kleinen Festival im australischen Melbourne gezeigt. Anfang 2014 lief er erneut im Kino an einem Abend “Downunder Berlin” im Berliner Lichtblick-Kino.

“Kuss ohne Ende” – Ein Film für ein Denkmal (2010/11)

koe_ubahn

Bei dieser Filmarbeit für ein Denkmal habe ich mit Bernd Fischer und Ibrahim Gülnar (Co-Autoren und Darsteller) und Christoph Miera (Bildgestaltung und Montage) zusammen gearbeitet.

Veröffentlichung im Denkmal im Januar 2012 – dort zu sehen 24 Stunden am Tag bis zum Oktober 2014. Im Januar 2017 hat ihn die Stiftung Denkmal erneut ins Denkmal eingesetzt.

Dieser Film war zudem von Juni bis Dezember 2015 als Exponat im Deutschen Historischen Museum zu sehen, im Jahr 2016 im Museum für Kunst und Kultur in Münster und er ist auch online hier

koe_treppenhaus

“Starthilfe / Jump Start” (2010)

Starthilfe-04-Bild1-2

Für einen EU-Wettbewerb zum Thema “Unternehmertum” entstand dieser Kurzfilm über die Herausforderungen und Belohnungen des Selbständigseins. Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau, die versucht, bei verschiedenen Banken einen Kredit für ihren eigenen Betrieb zu bekommen. In den Hauptrollen: Alexandra Voigt, Gerald Becker, Irka Walter und Wolfgang Rossbach, Kamera: Christoph Miera, Schnitt: Sven Klöpper. Dieser 3-Minuten-Streifen lief dort 2014. Er kam beim Verdi-Filmwettbewerb 2013 unter die ersten zehn und wurde auf 3sat und mdr gezeigt.

Starthilfe-02-Bild2-2

“Nachbarn” (2009)

Ob Staubflusen auf dem Teppich oder ein tropfender Wasserhahn – Paula ist zwanghaft und erträgt derartige Störungen nur schwer. Plötzlich tritt der süße Nachbarsjunge auf den Plan, um ihr zu helfen… Im Kurzfilm “Nachbarn” gibt es ein Wiedersehen mit der Schauspielerin Evelyn Opoczynski, die bereits die Titelrolle in “Evelyn und die Profis” spielte. An ihrer Seite agieren mit Marcel Schuchardt und Beate Joost zwei Schauspieler des 2008 mit dem 1. Deutschen Amateurtheaterpreis ausgezeichneten Theater der Stadt Gotha. “Nachbarn” ist rund 5:30 Minuten lang, und hat im Juli auf dem 48-Stunden-Filmfestival im Berliner Kino Babylon dank Kameramann Chris Miera den Preis für BESTE KAMERA erhalten.

BESTE KAMERA beim 48 Hours Film Project Berlin (2009)

Inforadio vom rbb hat uns beim Festival begleitet und über unseren Film berichtet:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

“Felicità” (2009)

felicita_ricardia_piero

“Felicità” – Trailer von Johannes Bock ( – mille grazie! – )

Reportern eines Privatsenders ist es gelungen, eine offensichtlich verwirrte Frau aus einem Versteck in Berlin zu befreien. Mit großer Wahrscheinlich handelt es sich um Claudia Flower (Ricardia Bramley), die verschollene Tochter des berühmten italienischen Schlagerduos Al Bino und Romana Flower. In ihrer Boulevard-Sendung “Implosiv” will Moderatorin Manuela Schön (Virginia Koch) der Sache mit Unterstützung des TV-Psychologen Dr. Freund (Florian Klampfer) auf den Grund gehen.

felicita_virginia

“Evelyn und die Profis” (2008)

“Evelyn und die Profis” – Trailer von Johannes Bock

Die arbeitslose Schauspielerin Evelyn (Evelyn Opoczynski, bekannt aus DEFA-Klassikern wie “Meine Freundin Sybille”, “Du und ich und Klein-Paris” und “Sieben Sommersprossen”) gerät in die Fänge von zwei Filmamateuren (Karsten Flatt und Martin Stenkamp). Die beiden Männer beteiligen sich an einem Kurzfilmfestival, um mit dem Preisgeld ihre Probleme zu lösen. Zusammen mit Evelyn versuchen sie sich dem Remake eines Filmklassikers, doch die Geschichte nimmt eine unerwartete Wendung.

“Evelyn und die Profis” habe ich zusammen mit Johannes Bock realisiert. Innerhalb von 48 Stunden wurde der Film konzipiert, gedreht, geschnitten und vertont. Die Konkurrenz war hart: Filmemacher aus ganz Deutschland traten im Juli 2008 beim Filmfestival “48 Hour Film Project” in Berlin gegeneinander an, um in nur zwei Tagen einen Kurzfilm zu produzieren. Zu berücksichtigen waren konkrete Bedingungen. Das “48 Hour Film Project” wurde 2001 in den USA gegründet und ist mittlerweile in der weltweiten Filmszene bekannt.

ZWEITBESTER FILM der Jury und ZWEITBESTER FILM des Publikums beim 48 Hours Film Project Berlin (2008)

TV-Ausstrahlung 2009 (mdr) und 2010 (einsfestival)

“Entweder Oder” (2006)

Ein junger, alleinstehender Polizist (Jörn Linnenbröker) will seinen Feierabend genießen. Doch er kommt nicht dazu. Schuld daran sind seine Nachbarn. Zu laut und interessant ist das, was auf der Terrasse gegenüber passiert. Dort lebt ein Yuppi-Paar, und die dominante Frau (Alexandra Röhrer) streitet laut mit ihrem Mann (Dirk Wäger). Eine ähnliche Situation erlebt der Polizist, der mit seinen Wellensittichen zusammenlebt, an einem Morgen, bevor er zum Dienst geht. Als er an einem dritten Tag bei den Nachbarn Gefahr im Verzug sieht, stürmt er auf die Terrasse und greift ein.
Der Kurzfilm zeigt zwei Möglichkeiten, wie der Polizist die eskalierende Gewalt löst – ENTWEDER so, ODER so – mit jeweils überraschendem Ende. Er wurde beim Thüringer Kurzfilmfestival in Jena sowie auf 3sat (2011) und mdr (zuletzt 2014) gezeigt.

“Pleite” (2004)

PLEITE

Ein abgebrannter Mode-Stylist (gespielt von Philipp Lux vom Staatsschauspiel Dresden) muss unbedingt die Stadt verlassen. Auf dem Flughafen (Berlin-Tempelhof, damals noch in Betrieb!) kommt er wegen seines erheblichen Übergepäcks und weil er total pleite ist, in die Zwickmühle. Was soll er tun, etwa seine kostbaren Sachen im Flughafen zurücklassen? Er findet eine ungewöhnliche Lösung, doch dann schlägt ihm das Schicksal ein Schnippchen. In weiteren Rollen: Alexandra Voigt, John Ortmann, Jürgen Große u.a., Kamera: Cristian Pirjol. Mein Erstling wurde auf 3sat und im MDR (erneut 2011) ausgestrahlt.