Ein Thüringer in Berlin. Gerald Backhaus betrachtet in seinen längeren filmischen Werken Phänomene wie bärige Männer, Transen im Berliner Nachleben und Thüringer Dialekte und Mundarten. Der Autor und Regisseur arbeitete in jüngeren Jahren schon am Bankschalter und auf dem Bau, erlernte das Landkartenzeichnen und unterhielt Ausflügler als Reiseleiter. Bevor er nach Berlin zog, lebte er in Gotha, Erfurt, Frankfurt/Main, Leipzig und Dresden. Mit dem journalistischen Schreiben startete er bei einem Thüringer Stadtmagazin und einer Studentenzeitschrift, vertont mit seiner Stimme ging es dann mit eigenen Beiträgen beim Radio weiter. Beim Fernsehen entdeckte er seine Leidenschaft für bewegte Bilder und gestaltete unzählige TV-Magazinbeiträge, bevor er längere Formate wählte, sowohl dokumentarisch als auch fiktional.

Als schreibender Journalist betrachtet Gerald Backhaus ganz vielfältige Themen. Das breite Spektrum reicht von Deutscher Musik im Radio und Obdachlosigkeit bei Frauen bis zu Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen. Er traf Künstlerinnen wie Dagmar Manzel, Doris Dörrie, Veronika Fischer und Oliver Mommsen, und interviewte Politiker wie Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller und Bundesministerin Franziska Giffey. Die Gestaltung der Serie „Ausländer in Deutschland“ für Deutsche Welle TV gehörte zu seinen liebsten Projekten und war nominiert für den Preis der Hanns-Seidel-Stiftung.

Referenzen: FORUMWELTTOP Magazin BerlinDehoga-Magazin, brandeinsSchöneberg, Moabit, Spandau, City West u.a.

Leseproben
Obdachlose Frauen, 2018
Deutschsprachige Musik im Radio, 2018
Faszination Faszien, 2018
Veronika Fischer, 2017
Vorstell-Bar: Becketts Kopf, 2017
Aito Garcia Reneses, neuer Cheftrainer von ALBA BERLIN, 2017
Zu Fuß in Piemont und Ligurien, 2015

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